Gründugsgeschichte der Garde

Beim Fasnetsumzug in Stühlingen am 20. Februar 2012 kam einigen jungen Michele die Idee eine Garde zu gründen. Da die Stimmung in Stühlingen so überragend war, sprühten die Vorschläge in Massen. In einer urigen Wirtschaft diskutierte man gleich, im kleinen Rahmen, über die Bedingungen einer Gründung. Verantwortliche aus dem Ausschuss, Trainerinnen sowie einige Tänzerinnen wurden sehr schnell gefunden.

Aus einer anfänglichen „Schnapsidee“ wurde später im Bus, in einer lustigen Runde, ein immer handfesteres Vorhaben. Einigen Mädels musste noch an Ort und Stelle versprochen werden, dass sich die Michelezunft wirklich darüber Gedanken macht, in der nächsten Saison mit einer Garde aufzutreten.

Bei der darauffolgenden Ausschusssitzung wurden diese Pläne dann durchgesprochen und ein erstes Treffen mit den Gardemädels organisiert.

Bei diesem Treffen waren insgesamt 12 tanzbegeisterte Mädels anwesend. Aufgrund der großen Begeisterung stand diesem Vorhaben nichts mehr im Wege und die nächsten Schritte wurden umgehend eingeleitet.

Nachdem den ersten Trainingseinheiten absolviert waren musste nun auch über die passende Kleidung entschieden werden. Diese wurde am 04. Juni 2012 gemeinsam mit den Gardemädels bei der Uniformfabrik Nägele in Tübingen ausgesucht. Als ein detailliertes Angebot vorlag und der Ausschuss die Zustimmung für die Uniform gab, wurde diese bei der Firma Nägele bestellt.

Am 14. und 15. Juli 2012 hatte die Tanzgarde beim Stadtfest in Meßstetten ihren ersten Arbeitseinsatz. Es wurden für Kinder Tattoos, Zöpfe flechten, Cocktails und Schätzspiele angeboten. Bei diesem Einsatz zeigten die Mädels, dass sie nicht nur gut tanzen, sondern sich auch sozial engagieren können. Die Einnahmen von diesem Wochenende wurden in den Kauf der Gardestiefel investiert.

 
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